Wadenzerrung

In den meisten Fällen handelt es sich bei einer gewöhnlichen Wadenzerrung um eine Verhärtung des Muskels in der Wade. Natürlich kann eine solche Verzerrung sehr schmerzhaft sein. Eine Wadenzerrung entsteht, mann man den Muskel über eine zu lange Zeit belastet, so dass eine Überbelastung entsteht.

Dies kann zum Beispiel bei einer unebenen Laufstrecke, bei einer ruckartigen Beschlenigung der Geschwindigkeit oder bei unvorsichtigen Bewegungen sowie auch Ausrutschern der Fall sein. Die Muskeln der Waden wurden dabei über ihre Grenzen hinaus zu stark gedehnt. Manche Muskelfasern halten dies nicht aus und reißen dabei, daher entsteht diese Wadenzerrung. Zunächst ist als Symptom dieser Verletzung lediglich ein stechender Schmerz zu spüren. Später schwillt die Wade zusätzlich an. Äußerlich entwickelt sich die Wadenzerrung wie ein Bluterguss.

Wenn man sich eine Wadenzerrung beim Laufsport oder Sprint zugezogen hat, sollte man diese Verletzung unbedingt kühlen, bzw. einen Eisbeutel auflegen. Weiterhin sind auch entzüdungshemmende Mittel oder Bandagen hilfreiche Schmerzlinderungen. Umwickelt man die Verletzung mit Bandagen, so muss man darauf achten, dass diese nicht zu eng oder zu locker sitzen. Zwar soll eine Bandage eng sitzen, um die Schmerzen zu lindern, sollte aber nicht so straff befestigt sein, dass der Blutfluss behindert wird.

Wenn man trotz einer Wadenzerrung sein Training fortsetzen möchte, so muss man die Bandage in jedem Fall auch beim Laufen tragen. Selbst wenn man auf das Laufen verzichtet, sollte eine angelegte Bandage auch mindestens zwei bis drei Tage lang getragen werden. Viel besser ist es, noch eine Weile zu warten und die Wadenzerrung von einem Arzt regelmäßig kontrollieren zu lassen, denn sonst riskiert man, sich noch mehr beim Sport zu verletzen und sich einen Muskelriss zuzuziehen.

Ist die Wadenzerrung dagegen nur leicht, reicht es in der Regel, ein paar Tage lang auszusetzen, ums ich zu erholen, bevor man sein Training danach langsam und schrittweise wieder aufnehmen kann.